Kulturpfad durch Hude

Hude hat neben seinen bekannten kulturellen Stätten und Einrichtungen auch einige versteckt gelegene, schöne und sehenswerte Plätze.Beides wurde für kulturell interessierte Besucher miteinander verbunden.

Der Kulturpfad durch Hude bietet auf ca. 30 km Länge Interessantes und Sehenswertes und kann sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto „erfahren“ werden.

Viel Spaß beim „Hude Entdecken und Hude Erleben“!

Startpunkt des Huder Kulturpfades ist der Bahnhofsvorplatz. An der dortigen Sonnenuhr ist auch der Endpunkt des Zeitstrahls 2000, der entlang der Parkstraße über Kirchstraße, Linteler Straße zum Reiherholz führt. Auf dem Weg liegt der Parc d’Arnage, in dem zwei Skulpturen des Huder Bildhauers Wolf E. Schultz, sowie eine Skulptur von Leonhard Wübbena zu sehen sind. Im Bereich der Freiherr-von-Münnich-Straße beginnt der Planeten-Lehrpfad, der bis zum Endpunkt „Sonne“ kurz vor dem Ort Wüsting führt.

Durch Wüsting geht es weiter zum Klosterkiel und dort zum Studio Kunst und Landschaft der Bildhauerin Insa Winkler und zu den Gartenanlagen der Familie Winkler (Führungen nach Voranmeldung Tel. 04484/671). Über Am Klosterkiel, Bremer Straße führt der Kulturpfad zur nächsten Station am Kimmer Bach. Sehenswert ist der Artesische Brunnen, der von Wolf E. Schultz gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft Kirchkimmen gestaltet wurde. Direkt gegenüber, Im Dorf 2, liegt das kleine Museum, Haus Kimmen. Eine liebevolle Sammlung von Dingen aus alten Zeiten und thematisch wechselnde Ausstellungen sind hier zu finden. Das Museum ist an Sonnabenden und Sonntagen sowie an Feiertagen von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Über Im Dorf, Kirchkimmer Straße gelangt man zum Vielstedter Bauernhaus , einem Heimatmuseum der Delmenhorster Geest. Der zentrale Museumsbereich befindet sich im Bauernhaus. Des Weiteren ist eine Ausstellung von Ausgrabungsstücken aus dem Huder Raum, sowie eine Ausstellung zur Forstwirtschaft zu sehen. Im Außenbereich stehen das Göpelhaus, der Spieker, das Backhaus und der Ziehbrunnen. Das bäuerliche Leben in der Delmenhorster Geest wird hier erfahrbar. Das Vielstedter Bauernhaus ist ganzjährig geöffnet (Donnerstags Ruhetag).

Weiter führt der Weg über Nabbenkamp, Zum Wendenkamp bis zum Wanderweg Huder Bach. Hier zweigt der Radfahrer auf den Wanderweg  ab und gelangt entlang des Huder Baches, vorbei am Skulpturenufer, zum Klosterbezirk .

Im Klosterbezirk, an der Ruine der Klosterkirche des ehemaligen Huder Zisterzienserklosters aus dem 13. Jahrhundert, endet der Kulturpfad.

Das Skulpturenufer liegt zwischen dem Wanderweg entlang des Huder Baches und des Vielstedter Kirchweges. In freier Natur hat der Huder Bildhauer Wolf E. Schultz Skulpturen aus Stein, Holz und Metall gearbeitet und in Form einer offenen Ausstellung aufgestellt. Das Zusammenspiel von Natur und Skulptur verleiht dem Skulpturenufer seine besondere Stimmung. Weitere Arbeiten des Bildhauers sind im Skulpturenhaus, im Mühlenweg, erreichbar über Hurreler Weg, Ulmenstraße, Auf dem Klüterort, zu sehen. (Termine nach Vereinbarung  Tel. 04408/923177).

Für Autofahrer, die den Wanderweg nicht nutzen können, führt der Weg vom Wendekamp über Vielstedter Kirchweg ebenfalls vorbei am Skulpturenufer in Richtung Klosterbezirk.

Nach dem Vielstedter Kirchweg geht es links in die Burgstraße und von dort zur Hurreler Straße. Über die Bahnlinie Hude-Oldenburg führt der Kulturpfad dann in den Klosterbezirk und endet auf dem Parkplatz in der Von-Witzleben-Allee.

Im Klosterbezirk steht die Ruine der Klosterkirche des ehemaligen Huder Zisterzienserklosters. Noch vollständig erhalten und sehenswert ist die Torkapelle des Klosters, heute evangelische Elisabethkirche mit ihrem in Norddeutschland einzigartigen Altarretabel. Ein Besuch im Klostersaal gibt Aufschluss über die einstige Klosteranlage und das Leben der Mönche in Hude zwischen 1232 und 1536. Die Freunde des Klosters Hude e. V. haben die Geschichte des Klosters aufgearbeitet und zu einer Ausstellung zusammengestellt. Diese umfasst unter anderem Ausgrabungsstücke aus dem Klosterbezirk, ein Modell der Klosteranlage und Informationen über den Zisterzienserorden.

Von Mai bis September ist die Sammlung zur Klostergeschichte an Sonnabenden und Sonntagen sowie an Feiertagen von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Sachkundige Führungen durch die Klosteranlage finden nach Voranmeldung (Tel. 04408/6829) ganzjährig statt und sind am „Tag des offenen Denkmals“ ein besonderes schönes Erlebnis.

Am Ende des Kulturpfades lohnt sich zu ein Besuch in der alten Wassermühle, heutige Galerie Klostermühle, in der Klosterremise, im Kunsthandwerkladen oder in der Klosterschänke, die aus der Brauerei des ehemaligen Klosters entstand.

Für Autofahrer, die den Wanderweg nicht nutzen können, führt der Weg vom Wendenkamp über Vielstedter Kirchweg ebenfalls vorbei am Skulpturenufer in Richtung Klosterbezirk. Nach dem Vielstedter Kirchweg geht es links in die Burgstraße und von dort zur Hurreler Straße. Über die Bahnlinie Hude - Oldenburg führt der Kulturpfad dann in den Klosterbezirk und endet auf dem Parkplatz in der Von-Witzleben-Allee.

 

 

Figur2 Skulpturenufer

Figur4 Skulpturenufer

Figur1 Skulpturenufer

 

 

 

Quelle: ccv concept center verlag gmbh, Varel

 

Das kleine Museum Haus Kimmen

Sonnenuhr

Sonnenuhr am Bahnhof

Artesischer Brunnen

Artesischer Brunnen

Vielstedter Bauernhaus

Vielstedter Bauernhaus

Zeitstrahl

Zeitstrahl 2000

Wassermühle

Klosterbezirk

Figurliegend Skulpturenufer

Skulpturenufer

Für Gäste und Bewohner Hudes bietet das Team der Gästeführer ein reichhaltiges Angebot.