| Kulturpfad durch Hude
Hude hat neben seinen bekannten kulturellen Stätten und Einrichtungen auch einige versteckt gelegene, schöne und sehenswerte Plätze.Beides wurde für kulturell interessierte Besucher miteinander verbunden. Der
Kulturpfad durch Hude bietet auf ca. 30 km Länge Interessantes und
Sehenswertes und kann sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto
„erfahren“ werden. Viel
Spaß beim „Hude Entdecken und Hude Erleben“! Über
Im Dorf, Kirchkimmer Straße gelangt man zum Weiter
führt der Weg über Nabbenkamp, Zum Wendenkamp bis zum Wanderweg
Huder Bach.
Hier zweigt der Radfahrer auf den Wanderweg
ab und gelangt entlang des Huder Baches, vorbei am Skulpturenufer,
zum Klosterbezirk . Im
Klosterbezirk, an der Ruine der Klosterkirche des ehemaligen Huder
Zisterzienserklosters aus dem 13. Jahrhundert, endet der Kulturpfad. Das
Skulpturenufer liegt zwischen dem Wanderweg entlang des Huder
Baches und des Vielstedter Kirchweges. In freier Natur hat der Huder
Bildhauer Wolf E. Schultz Skulpturen aus Stein, Holz und Metall gearbeitet
und in Form einer offenen Ausstellung aufgestellt. Das
Zusammenspiel von Natur und Skulptur verleiht dem Skulpturenufer seine
besondere Stimmung. Weitere Arbeiten des Bildhauers sind im
Skulpturenhaus, im Mühlenweg, erreichbar über Hurreler Weg, Ulmenstraße,
Auf dem Klüterort, zu sehen. (Termine nach Vereinbarung
Tel. 04408/923177). Für
Autofahrer, die den Wanderweg nicht nutzen können, führt der Weg vom
Wendekamp über Vielstedter Kirchweg ebenfalls vorbei am Skulpturenufer in
Richtung Klosterbezirk. Nach
dem Vielstedter Kirchweg geht es links in die Burgstraße und von dort zur
Hurreler Straße. Über die Bahnlinie Hude-Oldenburg führt der Kulturpfad
dann in den Klosterbezirk und endet auf dem Parkplatz in der
Von-Witzleben-Allee. Im
Klosterbezirk steht die Ruine der Klosterkirche des
ehemaligen Huder Zisterzienserklosters. Noch
vollständig erhalten und sehenswert ist die Torkapelle des Klosters,
heute evangelische Elisabethkirche mit ihrem in Norddeutschland
einzigartigen Altarretabel. Ein Besuch im Klostersaal gibt
Aufschluss über die einstige Klosteranlage und das Leben der Mönche in
Hude zwischen 1232 und 1536. Die
Freunde des Klosters Hude e. V. haben die Geschichte des Klosters
aufgearbeitet und zu einer Ausstellung zusammengestellt. Diese
umfasst unter anderem Ausgrabungsstücke aus dem Klosterbezirk, ein Modell
der Klosteranlage und Informationen über den Zisterzienserorden. Von
Mai bis September ist die Sammlung zur Klostergeschichte an Sonnabenden
und Sonntagen sowie an Feiertagen von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Sachkundige Führungen durch die Klosteranlage finden nach Voranmeldung
(Tel. 04408/6829) ganzjährig statt und sind am „Tag des offenen
Denkmals“ ein besonderes
schönes Erlebnis. Am
Ende des Kulturpfades lohnt sich zu ein Besuch in der alten Wassermühle,
heutige Galerie Klostermühle, in der Klosterremise, im
Kunsthandwerkladen oder in der Klosterschänke, die aus der
Brauerei des ehemaligen Klosters entstand.
Quelle: ccv concept center verlag gmbh, Varel |
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